Center 4 Leadership: WordPress Workshop

White River, Mpumalange

2 day workshop on wordpress.com

Heute ‚networken‘ wir alle, von morgens bis abends, beruflich und privat. Und dabei helfen uns moderne Technologien, manche nennen diese ‘social media’, andere nennen diese ‘Arbeitszeitkiller’.
Trotzdem ist es wohl unbestritten, dass mit modernen Technologien das ‘Networking’ erleichtert werden kann. Im Internet, auf ‘sozialen Plattformen’ wie z.B. facebook oder linkedin, finden sich Menschen zusammen mit ähnlichen Interessen, die noch vor 20 Jahren niemals voneinander gewusst hätten.

‚Technologische Avantgarde‘ in Mpumalanga

Diese Möglichkeiten wollen auch kleine CBOs nutzen: Um auf sich aufmerksam zu machen – für potentielle Donors oder Kooperationspartner, um sich untereinander auf dem Laufenden zu halten, um gefunden werden zu können.
Deshalb hatte im August 2010 die damalige DED/GIZ Fachkraft Airi Schmittpott für mehrere Partnerorganisationen einen Internetauftritt inhaltlich vorbereitet, zwei der Organisationen konnten dann während eines gemeinsam mit mir durchgefuehrten Workshops erlernen, diese Webseite selbst zu pflegen, mit Hilfe des WordPress.com Blog-Systems (http://mpumalangaarts.wordpress.com/ und http://leandracc.wordpress.com/).
In den vergangenen Monaten bekam GIZ-Julia Plessing als Koordinatorin des Bereiches ‚Stärkung der Zivilgesellschaft‘ eine Anfrage des Netzwerkes ‚Mpumalanga Youth Forum‘, einer Organisation die die Aufgabe hat, Jugendgruppen zu unterstützen und zu vernetzen. “Das Mpumalanga Youth Formum möchte eine einfach zu bedienende Webseite einrichten, die kein Geld kosten soll, die irgendwann einmal von den Jugendgruppen selbst gepflegt werden kann und die vielleicht sogar auf dem Handy aufgerufen werden kann” so die Anfrage, wie sie Julia an mich weitergegeben hat.
Für eine Webseite mit diesen Anforderungen gibt es verschiedene technische Alternativen, als erfahrender WordPress Schulungsgeber und WordPress Nutzer schlug ich Julia gerne vor, eine WordPress Werkstatt in White River in Mpumalanga abzuhalten – um die Webseite selbst einzurichten, aber auch um den Teilnehmern einen moeglichst tiefen – aber trotzdem nicht verschreckenden – Einblick in das System von WordPress.com zu geben. Meine eigene Partnerorganisation loveLife stellte mich für diese Veranstaltung gerne frei.
Das Desmond Tutu Centre for Leadership als Veranstaltungsort hat einen Computerraum mit guter Internetanbindung. Wir konnten deshalb ‘am lebenden Objekt’ einen Blick auf die Dummy Webseite werfen, die ich mit ein paar Klicks für diesen Event vorbereitet hatte. Anhand der Webseite konnten gleich alle sechs Teilnehmer auf den gleichen Stand gebracht werden: Was ist ein Browser? Was ist das Frontend einer Webseite, also das, was alle Internetnutzer sehen können? Was ist das Backend eines Blog-Systems, also das, womit der Administrator das Aussehen und die Inhalte des Frontendes steuern und aktualisieren kann? Wie lässt sich mit dem WordPress-System das Aussehen der Webseite grundsätzlich verändern, wo kann man Farben einstellen?
Blackboard scretches
Im Browser kann durch ein paar Klicks im Backend das Aussehen der Webseite radikal verändert werden, ohne dass der Administrator auch nur das geringste Vorwissen von der Browser-Sprache HTML oder von Webseitenprogrammierung hat.
Neben dem Technischen sind die Inhalte Grundvoraussetzung. Nqaba Ndlovu als Project Manager des Mpumalange Youth Forums hatte vorab die einzelnen beteiligten Jugendgruppen gebeten, ein Fact Sheet zu ihrer Organisation anzulegen: “Es ist für kleine Organisationen ein erster Schritt, sich selbst kurz darzustellen. Wenn wir das dann auch noch online setzen können, dann strahlen die Augen der Teilnehmer, dann sind sie technologische Avantgarde hier in Mpumalanga.”
Die Fact Sheets, die im Word Format vorliegen, können einfach per Copy and Paste in das WordPress System eingefügt werden. Diese hervorragende inhaltliche Vorarbeit machte es möglich, dass wir uns im Workshop noch weitergehender mit den Möglichkeiten des WordPress Systems auseinandersetzen konnten. Der aktuelle Stand der Webseite hier: http://mpyouth.wordpress.com. Nqaba will zukünftig zu einzelnen Netzwerk-Veranstaltungen per blog-post und rss Feed einladen, wir bauten eine eigenständige Navigation und das Bild über der Webseite wurde von einer professionellen Designerin kostenfrei erstellt.
Die anderen Teilnehmer testeten an eigenen WordPress Seiten was möglich ist und stellten zum Beginn des zweiten Tages ihre Seiten vor, die dann im Kreis diskutiert wurden. Die dabei aufkommenden Anregungen wurden von Ncaba aber auch von den anderen teilnehmern dann gleich aufgenommen um weitere verbesserungen an der Seite voranzutreiben.
“Ziel ist es, dass in zwei Jahren eine der Jugendorganisationen nicht nur selbst diese Seite pflegen wird und Unterseiten erstellt, schön wäre es, wenn die Jugendlichen selbst einen Service anbieten können, für Unternehmen oder andere Organisationen Webseiten zu erstellen.” Nqaba hat sich für sein Vernetzungs-Projekt also Einiges vorgenommen, die GIZ wird ihn dabei weiterhin gerne mit Rat und auch mit Tat unterstuetzen, denn durch diese Webseite hat sein Jugend-Netzwerk an Öffentlichkeitswirksamkeit gewonnen und die Jugendlichen selbst haben einiges lernen und anwenden können. “Networking” ist also mehr als nur ein Modewort in Mpumalanga, und auch mehr als nur “Arbeiten am Internet”.

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